Erfrischung gefällig?

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Na, eine kleine Erfrischung gefällig?! 🙂

"#3 green, green, green and… green" ist meines Erachtens der perfekte Duft für Tage, an denen das Thermometer über die 30° Marke klettert. Wenn nichts mehr geht, das Leben ins Schneckentempo verfällt und sich das alles ein wenig anfühlt, wie in zähfließenden Honig gefallen. Die Stadt wird dann zum dampfenden Kessel, auf dem Land flirrt die Hitze über Kornfelder und die Hitze der vergangenen Tage braut sich zu einem heftigem Gewitter zusammen. Noch ist es jedoch nicht so weit, die Abkühlung heiß ersehnt zwar, doch noch nicht greifbar, dann, genau dann, dann ist der perfekte Moment für "#3 green, green, green and… green"!

Nomen est omen.

Grüntöne gibt es viele. Ziemlich viele sogar. 

Farngrün
Grasgrün
Türkisgrün
Wiesengrün
Kräutergrün
Smaragdgrün
Frühlingsgrün
Pistaziengrün
Stachelbeergrün
Schmeichelgrün
Hoffnungsgrün
Feigengrün
Bambusgrün
Meeresgrün
Apfelgrün
Zartgrün
Mintgrün
Gelbgrün

 

Um nur einige wenige zu nennen.

Miller et Bertaux hat hier wirklich den Namen zum Programm gemacht und hat alles was grün ist eingefangen. Selten wurden so viele unterschiedliche Grüntönen eingefangen und gekonnt in Szene gesetzt.

Grün, in all seinem Facettenreichtum, steht vom Anfang bis zum Ende im Mittelpunkt. Los geht es stimulierend krautig-frisch, mit einem Zitronenspritzer, den das Eisenkraut schenkt. Ansonsten steigen kräftige Kräuter-Noten von Koriander und Lorbeer in die Nase und erwecken die hitzegeplagte Seele zu neuem Leben. Wobei – so richtig riecht das nicht explizit nach Lorbeer oder anderem essbarem Kraut. Es kein bestimmter Geruch, den man nun klar zuordnen könnte, eher so ein Gesamteindruck von gartenfrischen Kräutern, im Morgentau geerntet.

Irgendwo dazwischen tauchen massenhaft quietsch-grüne Bündel von Gras und auch ein paar Minimal-Nuancen erdiger Noten auf. Das krautige Grün überwiegt bei weitem, aber man nimmt die Nähe zu Mutter Erde wahr, vielleicht sind auch Pflanzenwurzeln verarbeitet, die ja meist einen leicht erdigen Touch noch haben. Grün-waldige Noten mischen sich mit Hölzern und so ist es vor allem die Zeder, die weich-würzige Trockenheit entwickelt und die mediterrane Erinnerung an Pinienhaine aufkommen lässt. Überhaupt – im weiteren Verlauf, wenn das Grün sich ein wenig beruhigt und ein Fünkchen an Tempo verliert, mischt sich ein leicht aquatischer Eindruck hinzu, hierzu passen die Pinien dann auch wieder.

Die klare Herbheit des Pistazienbaumharzes (Mastix) dient in Miller et Bertaux‘ grünem Garten, hauptsächlich als Fixativ und macht diesen grünen Frischling sehr haltbar.

Jasmin hat in dieser knackig-grünen Komposition keine Chance, ich nehme ihn zumindest nicht wahr. Vielleicht ist er es aber auch, der diese seidige Weichheit beisteuert?

"#3 green, green, green and… green" besitzt soviel wild-pulsierende Dynamik wie ein Wasserfall, inmitten schönster Natur, und ist so ausdrucksstark, dass es ein wenig wundert, wie entspannend dieses grüne Wunder gleichzeitig doch ist. Friedliches Runterkommen und Relaxen und dabei Energie tanken und Kraft schöpfen. 

Fast wie eine Einheit Yoga also. Perfekt!
Ommmm…

Tiefenentspannte Grüße
Evelyn

 

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Wenn Passion, Leidenschaft und Berufung zusammenfinden und ineinander fließen, dann kann das nur einen einzigen Grund haben: Aus Liebe zum Duft! :-)

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