Santi Burgas – Teil 2

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So Ihr Lieben,

länger spanne ich Euch nicht mehr auf die Folter und wie gestern in Teil 1 versprochen, geht es nun direkt los mit den einzelnen Düften von Santi Burgas. 🙂

Beginnen wir mit Lôant, dem Herzstück der Kollektion. Santi Burgas selbst bezeichnen Lôant als Body, das Gerüst oder eben der Grundpfeiler sämtlicher Düfte. Und diese Aufgabe erfüllt Lôant perfekt! Im Grunde sehr einfach gehalten, eher linear und dicht gewebt und ein wenig neutral fast, bei weiten jedoch nicht langweilig oder gar gewöhnlich. Holzig duftet es, wunderbar holzig, sehr cashmeran-lastig, auch Moschus und Ambroxan kamen großzügig zum Einsatz, was Lôant so wunderbar fluffig, watteweich und irgendwie kuschelig macht. Irgendwie bekannt und doch auch aufregend neu. Die Haltbarkeit ist fast schon als bombastisch zu bezeichnen, ein Fels in der Brandung, den auch die anderen Folgedüfte nicht umhauen können.

Mir gefällt Lôant übrigens auch ausgesprochen gut solo auf der Haut! Da nimmt er eine leichte, diffuse Blumigkeit an und wird schöner und schöner, je länger er auf der Haut verweilt. Ein ganz klein wenig lässt Lôant mich an meinen Malle-Liebling „Dans tes Bras“ denken, allerdings ist dieser noch runder und weicher.

Lôjazz ist als Kopfnote deklariert und verströmt ein intensives und reiches Blumen-Bouquet. Einem sinnlichen Versprechen gleich, betört Lôjazz vom ersten Moment an mit seiner überbordenden Blütenfülle. Im Mittelpunkt steht ein Meer aus samtweichem Jasmin, luftig-filigranen Veilchen, honigsüßen Orangenblüten und zart-wässrigen Magnolien, die sich in vollendeter Schönheit und cremiger Weichheit offenbaren. Das Blütenmeer ist duftintensiv, jedoch nicht aufdringlich und übermäßig schwülstig. Besonders in der Kombination mit der Herznote Lôant punktet diese Blütenfülle und gewinnt unglaublich durch die fein abgestimmte Holzigkeit, die sich dann einstellt. Toll, toll, toll!!

Nur wer wagt gewinnt und Lôvann, unser nächster Kandidat, ist so gewagt wie gelungen! Logischerweise steht nun Lôvann für die Basisnote und zwar für eine ziemlich gourmandig-süsse. Köstliche Vanillecreme trifft hier auf goldenen, dickflüssigen Honig und wird garniert von karamellisierten Äpfeln. Ja, das hat durchaus etwas von Apfelstrudel mit Vanillesoße und Sahne, ist dabei jedoch nicht nur foody, sondern auch einladend und verlockend. Die Süße ist gut dosierbar, denn sie hängt auch davon ab, wie stark man die beiden anderen, also Kopf- und Herznote, einsetzt. Allerdings hat diese Basisnote eine enorme Haltbarkeit und Ausdauer und falschrum eingesetzt, hat sie die Macht alle anderen Duft-Bausteine zu erschlagen.

Man sollte also vorher schon wissen was man tut, was man will und wie man es erreichen möchte. Mir persönlich gefiel Lôvann am allerbesten, wenn  ich es als erstes (vorsichtig und sparsam!) aufgesprüht hatte. Darüber dann die Blütenorgie Lôjazz und darüber dann noch (etwas großzügiger) die Kopfnote Lôant.

Doch all das sind nur Anhaltspunkte, denn eigene Kreativität ist bei Santi Burgas ausdrücklich erwünscht und der eigenen Abenteuerlust sind keine Grenzen gesetzt! Mir imponiert die hohe Wertigkeit der Duft-Kollektion und ich bin wahnsinnig gespannt was noch für tolle Möglichkeiten dahinter verborgen sind. Neugierige und aufgeschlossene Duft-Liebhaber werden an dieser Kollektion ihre helle Freude haben und ich bin jetzt schon gespannt, was Eure Lieblings-Mischung werden wird.

Habt Ihr Lust bekommen auf die Santi Burgas Lôant Kollektion und werdet Ihr mutig loslegen mit dem Layering?

Viele liebe Grüße
Eure Evelyn

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Wenn Passion, Leidenschaft und Berufung zusammenfinden und ineinander fließen, dann kann das nur einen einzigen Grund haben: Aus Liebe zum Duft! :-)

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