Frühjahrsputz für die Haut

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Wer kennt es nicht? Die ersten sonnigen Tage kündigen sich an, die Temperaturen steigen stetig – einziges verbleibendes Manko: die Haut sieht gar nicht nach April aus. Eher nach Januar oder „ich habe die letzten Monate viel zu viel Zeit im Dunkeln verbracht“.

Wenn meine fahle Haut nicht zum Frühlingswetter passt, stelle ich meine Kosmetikfavoriten zumindest teilweise um. Teilweise auch einfach, weil ich ein anderes Geruchsempfinden bekomme und die schweren, gar zu warmen Noten eher nach hinten in den Schrank stellen möchte und die leichteren nach vorne.

Frühlingsfavoriten

Fangen wir mit dem Gesicht an:

Um die abgestorbenen Hautschüppchen loszuwerden, welche meinen Teint so fahl erscheinen lassen, verwende ich derzeit zwei mal wöchentlich die Clarimatte – Invisible Pores Detox Mask von REN Skincare.
Die Maske beinhaltet große Anteile Tonerde, welche die Haut bei der Entgiftung unterstützen und dabei die Poren verkleinern – ich nenne das gern „den Abfall rausholen“, auch wenn sich das unschön anhört. Danach fühlt sich die Haut aber so viel besser an, dass ich das gerne in Kauf nehme.

Anschließend trage ich morgens den Mario Badescu Buttermilk Moisturizer auf.
Dieser ist gut für empfindliche Haut geeignet und reicht an wärmeren Tagen für meine Haut aus, um sie gut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Er enthält neben feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen außerdem auch Milchsäure, auch als Alpha-Hydroxysäure (AHA) bekannt und sorgt damit für einen frischen Teint, da sie ebenfalls tote Schüppchen entfernt und gleichzeitig das Zellwachstum anregt.
Ich kann jedenfalls bestätigen, dass meine Haut danach frisch aussieht – eben nach Frühling und nicht nach Winter.

Neben meinem Waschbecken zieht um diese Zeit immer eine neue Handcreme ein, die ich nach jedem Händewaschen benutze. Dieses Jahr ist das Byredos Suede. Die Pflege ist hier zwar nicht bahnbrechend, aber an den Händen benötige ich das auch nur in kalten Monaten. Das schlagende Argument von Suede ist für mich ganz klar der Duft! Ich meine, wen überzeugt denn diese Duftpyramide nicht? Ein toller, zarter Duft, der durch die Pflaume und das Ambra aber nicht zu kühl wird – genau mein Geschmack.
Kopfnote: Birne, Bergamotte, Aldehyde
Herznote: Maiglöckchen, Veilchen
Basisnote: Moschus, Pflaume, Ambra

Zu guter letzt darf selbstverständlich auch ein Rollenwechsel im Duftregal nicht fehlen. Ich bin immer ein Fan von eher warmen Düften, zu frisch und kühl ist einfach nicht meine Sparte (obwohl ich es an anderen Menschen zum Teil fantastisch finde).
Derzeit habe ich mich für Ilha do Mel von Memo entschieden: was für andere ein Abendduft ist, passt für mein Empfinden toll in die aufblühende Natur. Beim Auftragen beginnt es für mich mit leicht frischen Noten wie der Mandarine, doch entwickelt sich zügig die von mir so geliebte Wärme. Besonders herausriechen kann ich Jasmin und Honig, aber auch die Vanille wird im Laufe der Zeit ganz deutlich.

Wechselt auch ihr eure Kosmetik in Abhängigkeit der Jahreszeiten? Lasst es mich gerne wissen.

Alles Liebe,
Eure Melissa

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