Zart und seidig: Shantung von Etro

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Etros neueste Kreation bringt endgültig den Frühling mit! Schon alleine der Flakon ließ mich auf eine ganz feine Komposition schließen. Ich habe den Duft bereits getestet und möchte Euch nun meine Meinung dazu hören lassen.

Für die langjährigen Leser der Aus Liebe zum Duft Blogs sollte nochmal gesagt werden, dass das Dufttagebuch sich ausschließlich mit Düften befasst und sich daher intensiver mit der Materie beschäftigt. Da ich natürlich aber auch alle Neuheiten sehe, die ankommen, halte ich mir ebenso jeden Duft unter die Nase und bilde mir meine Meinung. Allerdings teste ich nur diejenigen weiter, die den ersten „Riecher“ bestanden haben 🙂
Mein Näschen ist noch nicht so geschult wie das meiner Dufttagebuch-Kollegen – aber was nicht ist, das kann ja noch werden. Nichtsdestotrotz möchte ich Euch etwas zu Shantung erzählen, weil mich der Duft auf Anhieb angesprochen hat.8026247603264

Strahlend – hauchzart – elegant

Zunächst bin ich immer interessiert daran, was das Dufthaus über seine Kreationen zu sagen hat, bevor ich dies dann mit meinen eigenen Eindrücken vergleiche. Etro macht über Shantung folgende Aussagen:

„Ein feiner Lichtstrahl durchdringt die zarten Blautöne der Morgendämmerung. Der erste hell glitzernde Sonnenstrahl gesellt sich hinzu und lässt zartrosafarbene Blumen erblühen, die mit ihrem berauschenden Duft die von Tau benetzte Luft erfüllen.

Shantung erzählt die aus Wildseide gewebten Geschichten, die über die Grenzen des fernen Orients hinweg berichtet werden. Besonders erlesen sind die Geschichten aus Shantung-Seide – so kostbar, androgyn, vielseitig und facettenreich. Das klare Webmuster gibt der Shantung-Seide ihren unvergleichlichen Charakter: Sie besitzt eine äußerst feine Struktur und fasziniert durch ihren ungewöhnlichen Glanz.“

Die Duftkomposition und was meine Nase dazu meint

Kopfnote: Mandarine, Schwarze Johannisbeere, Litschi
Herznote: Weihrauch, Rose, Pfingstrose, Zedernholz, Kaschmirholz
Basisnote: Moschus

Beim Aufsprühen nehme ich die fruchtigen Noten von Shantung gut wahr, besonders die Mandarine versprüht eine wunderbare Frische, die dank süßer Johannisbeeren jedoch nicht zu zitrisch für meinen Geschmack wird – ihr wisst ja, ich bin meistens für wärmere Düfte zu begeistern.
Das ist übrigens auch der Grund wieso mir so gut gefällt, in welche Richtung der Duft sich entwickelt. Ich erkenne den Weihrauch heraus, aber nicht zu stark, sodass der Duft nach wie vor zart und hell bleibt. In Kombination mit den Rosen und Pfingstrosen, sowie den Hölzern von Zeder und Kaschmir ergibt sich daraus ein floraler, aber dennoch warmer und strahlender Duft. Kommt dann noch der Moschus der Basisnote hinzu, wird ein feminin-sinnlicher Duft geschaffen, der perfekt zu den ersten Sonnenstrahlen des Frühlings passt.
Der Flakon passt eindeutig zu meiner Wahrnehmung des Duftes: wenn ich ihm eine Farbe zuschreiben müsste, so wäre es definitiv Gold. Warm und elegant, weiblich und zart, eine Vereinigung von Floralem und Harzigem, leicht zu tragen und auf eine bestimmte Weise strahlend.Shantung_Visual 1

Hier findet ihr Shantung bei Aus Liebe zum Duft

Wenn Ihr den Duft ebenfalls getestet habt, würde ich mich über Eure Meinung freuen!

Alles Liebe,
Eure Melissa

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